Am Samstag, dem 12. September trafen sich in St. Georg in Heidenau 20 Kinder, einige Eltern und Begleiter, um verschiedene Erntedankfeste kennenzulernen und auch Erntedank zu feiern.
In den christlichen Kirchen werden am letzten Sonntag im September oder am 1. Oktobersonntag die Kirchen mit Obst, Gemüse und Erntesträußen geschmückt. Wir danken Gott für die Schöpfung und den Menschen für ihre Arbeit. Es wird gemeinsam gegessen und getrunken.
Wir haben gehört, dass auch im Judentum im Herbst ein Erntedank gefeiert wird. Das Fest heißt Laubhüttenfest (hebräisch Sukkot) und wird 7 Tage lang, in diesem Jahr vom 25.9. bis 2. 10. 26, gefeiert. Das Fest erinnert auch an die Befreiung der Israeliten aus Ägypten und an die 40-jährige Wüstenwanderung. Während dieser Zeit lebten die Israeliten in Hütten und Gott hat sie beschützt und für sie gesorgt.
Ein kleiner Film lieferte uns die Bauanleitung für unsere Laubhütte.Die Kinder bedeckten das Dach eines Pavillons mit Laubzweigen und schmückten die Hütte mit Früchten und Girlanden. Wichtig war beim Dach, dass man den Himmel noch sehen kann, es also offen ist für den Segen Gottes. Die Kinder lernten auch einige Symbole des Judentums kennen und teilten in der Laubhütte Zopfbrote und Traubensaft.










Zu einem Fest gehören auch Spiel und Tanz. Das schöne Wetter und das schöne Gartengelände luden dazu ein.
Nach einem leckeren Mittagessen bastelten die Kinder kleine Erntesträuße mit strahlenden Sonnenblumen und Ähren. Auch zum Laubhüttenfest gehört ein Erntestrauß, der Lulawstrauß.
Es war schön dieses fröhliche Fest kennen zu lernen, dass sicher auch Jesus gefeiert hat. Vieles verbindet uns mit dem Judentum, und das tacheles Jahr lädt uns ein, uns daran zu erinnern.
Ich bin sehr dankbar für das gute Miteinander und wünsche allen „GOTTES SHALOM“
Irmgard Schröder